Hellpach-Schüler gewinnt beim EU Debating im Heidelberger Rathaus

Für die Schülerinnen und Schüler der Willy-Hellpach-Schule hatte es sich nicht nur wegen der „Studentenküsse“ und der guten Bewirtung gelohnt, das Heidelberger Rathaus aufzusuchen. Auch der dort stattfindende Debattierwettbewerb war für die Gymnasiasten erfolgreich verlaufen.

Die Deutschklasse J 1.2 des Wirtschaftsgymnasiums war mit ihrer Lehrerin Maike Lührs zu einem sogenannten EU-Debating eingeladen worden, bei dem die Schülerinnen und Schüler über die Frage debattierten, ob das Wahlalter für die Wahl des EU-Parlamentes europaweit auf 16 Jahre abgesenkt werden sollte.

Als Sieger aus der Debatte ging Marlon Jennerjahn (Schulsprecher der Willy-Hellpach-Schule) hervor, der ein ausgefeiltes Plädoyer für die Absenkung des Wahlalters gehalten hatte. Zuvor sprachen Stephan Brühl, Leiter des Amtes für Schule und Bildung, und Jakob Rauschert, Kreisvorsitzender der Jungen Europäer in Heidelberg, in ihrer Begrüßung über die Relevanz der politischen Bildung und des Wählens.

Eine Einführung in die Kunst des Debattierens mit einer Showdebatte zeigte anschließend der Debating Club Heidelberg, der die Schülerinnen und Schüler auch auf deren eigene Debatte vorbereitete. In Gruppen wurde mit Eifer Pro und Kontra ausgearbeitet, damit schließlich an einem Rednerpult mit Mikrophon im Rathaussaal die Argumente mit rednerischer Kunst vorgetragen werden konnten.

Die Schülerinnen und Schüler waren sich darüber einig, dass dies eine ganz besondere Erfahrung war, denn es gehört schon etwas dazu, seine Angst zu überwinden und öffentlich vor Publikum zu sprechen. „Das Debating hat allen viel Spaß gemacht“, befand Lehrerin Lührs.