Bevor die Schülerinnen und der Schüler der Willy-Hellpach-Schule in die Klausurenendphase des Schuljahres starten, stand am Montag, den 18. Juni eine freudige Abwechslung auf dem Programm. Im Rahmen eines von der SMV organisierten Sporttages trugen die Klasse Wettkämpfe im Völkerball und Fußball aus.

Heidelberg. "Es wird teuer. Und Sie müssen es selbst bezahlen." Zwei Sätze, die Dr. Verena Kelter und Dr. Anna Bieth schon immer irgendwie unangenehm waren. "Es macht keine Freude, den Patienten ständig erklären zu müssen, was die Krankenkasse alles nicht übernimmt und welche Extrakosten auf sie zukommen", berichtet Kelter. Das war einer der vielen Gründe, weshalb die beiden Zahnärztinnen irgendwann genug hatten - und sich umorientierten. Heute sind Kelter und Bieth Lehrerinnen an der Willy-Hellpach-Schule - und zwar für die angehenden zahnmedizinischen Fachangestellten.

Am Freitag, den 11. Mai besuchte die Suhrkamp-Autorin Ruth Johanna Benrath die Willy-Hellpach-Schule und hielt dort in der E2, einer Eingangsklasse am beruflichen Gymnasium, eine szenische Lesung aus ihrem Theaterstück „Klassenkämpfe“. Bei der szenischen Lesung machten auch Schülerinnen und Schüler der Klasse sowie Schulleiter OSTD Andreas Wittemann mit.

Während die Abschlussklassen der zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft ihre Prüfung im Fach Deutsch schrieben, begannen die Schülerinnen und Schüler im ersten Jahr bereits ihre weitere Zukunft zu planen. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern besuchten die beiden Wirtschaftsschul-Klassen das Berufsinformationszentrum BIZ bei der Agentur für Arbeit Heidelberg.

Celina hat bei einer Fehlgeburt ihr Kind verloren. Jetzt lebt sie allein und schlägt sich als Kellnerin durch. Doch ganz einsam ist die junge Frau eigentlich nicht. Denn Celina hat multiple Persönlichkeiten. In ihrer Realität lebt sie mit vielen Frauen in einer Wohngemeinschaft – „und sie leidet oft an Kopfschmerzen, wenn sie sich mit ihren anderen Persönlichkeiten streitet“, erklärt Stefan Lautenschläger. Er ist der Autor des Stücks „Splintered – Zersplitterte Vergangenheit, zusammengesetzte Zukunft“, das Celinas Geschichte erzählt.

Nach dem Sieg im Vorjahr wäre den Schülerinnen und Schüler der Willy-Hellpach-Schule bei den Heidelberger Stadtschulmeisterschaften im Basketball beinahe die Titelverteidigung gelungen. Erst im Finale musste sich die von Christina Franz betreute Auswahl auf dem Spielfeld der MLP Academics dem Englischen Institut geschlagen geben.
Auch wenn die Mission Titelverteidigung nicht ganz glückte, zeigte sich Franz mehr als nur zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. „Wir waren von allen Teilnehmern die einzige Mixed-Mannschaft, die anderen alle reine Jungenmannschaften. Die Schülerinnen und Schüler haben klasse gespielt, es hat auch dieses Jahr wieder viel Spaß gemacht“; berichtete die Lehrerin.

Ein Sprichwort sagt: Aus Fehlern lernt man am besten. Dieses trifft auch auf die Fußballer der Willy-Hellpach-Schule zu. Nachdem man im Vorjahr aufgrund einer zu lässigen Spielweise als Titelverteidiger im Halbfinale des Bunsencups ausgeschieden war, ging die Mannschaft von Coach Stefan Schlechter bei der diesjährigen Austragung mit der nötigen Einstellung zu Werke, gewann alle Spiele und sicherte sich verdient den Titel.

„Auch in diesem Jahr konnten wir eine sehr spielstarke Mannschaft zum Bunsencup schicken. Zudem half die Erfahrung aus dem letzten Jahr. Die Jungs gingen hochkonzentriert an die Sache heran“, erklärte Schlechter.

Die Premiere ist geglückt. Am Freitag, den 16. März, fand an der Willy-Hellpach-Schule erstmals eine Blutspendeaktion statt, bei der 132 SchülerInnen und LehrerInnen Blut spendeten, darunter 124 Neuspender.
„Die Schüler, Lehrer und die Schulleitung waren mit großem Elan dabei. Wir hatten im Vorfeld schon 130 Anmeldungen, was für das Engagement an der Schule und die Veranstaltung an sich spricht“, lobte Markus Hieronymus, Referent für Spendemarketing vom DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen.

Am Ende des vergangenen Jahres hatten die „Heidelberger Goldesel“ ihrem Namen alle Ehre gemacht. Das Team der Heidelberger Willy-Hellpach-Schule hatte beim Planspiel Börse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Heidelberg den 2. Platz belegt. In Baden-Württemberg reichte das Ergebnis für den 7. Platz. Das Planspiel Börse ist ein Online-Wettbewerb, bei dem Schüler und Auszubildende ein virtuelles Kapital zur Verfügung gestellt bekommen, das sie vermehren sollen. Gehandelt wird fortlaufend mit den Kursen realer Börsenplätze. An der Willy-Hellpach-Schule hatten sich die Klassen der angehenden Bankkaufleute und Finanzassistenten an dem Planspiel beteiligt. Das beste Team stellte die Klasse der Finanzassistenten.

Im Wasser, sagt Paul Reither, fühle er sich wohl wie ein Fisch. Möglicherweise erleichtert ihm diese Tatsache das für sein Alter nicht alltägliche Morgenprogramm. Denn jeden Tag spult der 18-Jährige bereits um sieben Uhr sein Trainingspensum im Schwimmbecken ab. Gerade im dunklen Winter ist das nicht immer ein Zuckerschlecken. „Wenn man erst einmal aufgestanden ist, geht das eigentlich ganz gut“, findet Paul. Das frühe Aufstehen hat bei dem jungen Sportler einen konkreten Grund. Denn der Schwimmer träumt den Traum eines jeden Athleten: Einmal dabei sein bei den Olympischen Spielen. Zweieinhalb Jahre sind es noch bis Tokio, und Paul Reither ist fest entschlossen, sich für sein großes Ziel zu quälen.

Am 18.02.2018 machten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Klasse 1KI1 zusammen mit den beiden Lehrpersonen Frau Trautmann und Herr Elfner auf den Weg nach Berlin.

Untergebracht waren wir in Berlin in einem Hotel direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Nach der Ankunft und einer kurzen Verschnaufpause ging es zu Fuß auf eine erste Erkundungstour durch Berlin. Wir besichtigten u.a. das Regierungsviertel, die Flaniermeile Unter den Linden, das Brandenburger Tor, den Berliner Dom und viele weitere Sehenswürdigkeiten.

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